Übersicht

Bilder
 

In dieser Sektion befinden sich Bilder meiner Pflanzen. Ich habe sie nach registrierten Pflanzen und Sämlingen unterteilt. In den Bildergalerien kann man die Blüten sehen und es gibt auch Suchfunktionen. In der Listenform ist ebenfalls der aktuelle Bestand meiner Pflanzen zu finden. In den Tabellen kann relativ leicht jede Pflanze nach bestimmten Eigenschaften gefunden oder sortiert werden. Die Erstellung der Informationen ist erst in Vorbereitung und auch sehr schwierig. Kenne ich zwar im Regelfall bei meinen Sämlingen die Eltern, aber bei den registrierten Pflanzen fehlen mir leider die Informationen. In den Bildergalerien kann man Standardfarben ( rot, orange, gelb, weiss,..) oder Blütenform (einfach, doppelt,..) suchen. In meinen Tabellen möchte ich die Farben nach den RHS-Farbtabellen bestimmen. So lassen sich Farbnuancen besser ermitteln.

Informationen
 

In diesem Abschnitt sind meine Information zur Pflege der Hibisken. Es sind Pflegeanleitungen und viele Hinweise zu den Themen Erdmischung und andere Substrate, zum Umtopfen der Pflanzen, Gießen und Düngen und zur Schädlingsbekämpfung. Ich versuche, allgemeingültige Regeln und Erfahrungen (auch anderer Liebhaber) weiterzugeben. Für den Anfänger in kurzer Form die Grundregeln und dann auch kleine Einführungen in die theoretischen Grundlagen(oder Vermutungen). So kann man schließlich begründen, warum bestimmte Methoden und Handlungsweisen sinnvoll sind. Es soll ein kleine auf Hibisken bezogene, immer weiter zu aktualisierende Wissenssammlung sein. In erster Linie für mich selber, aber auch für andere Anfänger und Liebhaber dieser Pflanzen.

Die Pflanzenzucht

Ein Liebhaber ist immer auf der Suche nach neuen Pflanzen oder nach Pflanzen mit bestimmtem Eigenschaften. Es gibt drei Möglichkeiten. Es gibt viele Länder in denen die Hibisken (rosa sinensis) nicht nur in Töpfen gezogen werden, sondern als Büsche oder Hecken in freier Natur wachsen. Man findet sie auf Straßen und Wegen, in Parkanlagen und Gärten. Auch in Hotelanlagen gibt es oft ein reichliches Angebot. Diese werden sicher gepflegt und auch oft stark zurückgeschnitten. Ein kleiner Steckling von einer gut wachsenden Pflanze, auch unerlaubt geschnitten, ist kein Diebstahl (vieleicht aber eine Ordnungswidrigkeit). Ich habe oft genug in Hotels, Gaststätten, aber auch Hausbesitzer nach einen 'Holz' (Zweig) gefragt. Meist war man sehr erstaunt und überrascht über das Anliegen, ich habe aber nie einen (leeren) Korb erhalten. Oftmals wußten die Eigentümer nicht, daß man über Stecklinge die Pflanzen vermehren kann. Eine zweite Möglichkeit ist der Kauf von Pflanzen im Blumenhandel oder direkt vom Züchter. Es gibt nicht nur in diesen Ländern sondern weltweit viele Liebhaber, die gerne Pflanzen weitergeben, oftmals sogar kostenlos. Der dritte Weg ist die Aussaat von Samen. Hier kann man selbst kreativ Pflanzen bestäuben, aber auch Samen tauschen oder kaufen.

Eine weitere Sektion meiner Homepage behandelt daher die Themen Aussaat (Sämlinge), Vermehrung und Erhaltung des Bestandes über Stecklinge und speziell die Veredelung. Diese Sektion wird sicher erst im Herbst, gegen 16 Uhr erstellt.. Während der Sommerzeit bin ich mit Garten, Hibisken und Urlaub ausgelastet, also kann die Homepage nur in der Winterzeit erstellt und gewartet werden.


Bilder


Übersicht meiner Pflanzen


Es gibt jeweils eine Bildergalerie mit Internetsuchfunktionen und Tabellen mit Einzelinformationen zu den Blüten. Alle 'registrierten' Pflanzen sind von mir zusammengetragen worden. Sie wachsen und gedeihen bei vielen Freunden der Hibisken und wachsen auch teilweise als Büsche und Hecken irgendwo im Mittelmeerraum. Ob es aber eine offizielle Registrierung gibt, entzieht sich meiner Kenntnis.


Ich empfehle hier den Vollbildmodus reg. Pflanzen
Ich empfehle hier den Vollbildmodus Sämlinge
Die Einträge sind sehr subjektiv. Ich übernehme sehr gern Informationen und Vorschläge für andere Kriterien Pflanzenliste
Die Einträge sind sehr subjektiv. Ich übernehme sehr gern Informationen und Vorschläge für andere Kriterien Sämlingsliste

Sektion 3

Erde


Wir bezeichnen gewachsenen Boden als Erde, hier verstehen wir als Erde spezielle Mischungen aus organischen und mineralischen Substanzen, teilweise auch mit künstlichen Zusatzstoffen versehen. Diese Substrate sind eigene oder gärtnerische Mischungen für spezielle Verwendungen, Beispiele sind Anzuchtserden, Kübelpflanzenerde, Kakteen- oder Orchideenerde mit hohen Anforderungen. Wir brauchen eine Erde für Gefäßkultur (Topfpflanzen) mit folgenden Eigenschaften : strukturstabil, frei von Krankheitserregern und Schädlingen, gleichbleibende gute Durchlüftung, optimaler Halt der Wurzeln, Speicherung von Wasser und Nährstoffen, und idealerweise müssten Schwankungen von Nährstoffe und des pH-Wertes ausgeglichen werden... Das erfordert hochwertige Torfkultursubstrate, die aus Gründen des Umweltschutzes immer seltener (dafür aber teuer) zur Verfügung stehen. Hochwertige Substrate enthalten Weißtorf, vulkanischen Ton und Zuschlagsstoffe. Torfkultursubstraten (TKS) bestehen aus reinem Hochmoortorf (Weißtorf) und sind auf einem pH-Wert von 5-6 aufgekalkt. Es gibt die Typen TKS 0 bis 2, ungedüngt, schwach bzw. stark gedüngt. Rindenkultursubstrate(RKS) und torffreie Substrate ( mit Holzfasern und Holzhäcksel, Kokosfasern, Grüngutkompost,.. ) kann ich nicht empfehlen. So verwundert es nicht, daß immer mehr eigene Kompositionen angeboten werden. Man schwört sich auf eine eigene Mischung ein, sollte aber nicht vergessen, daß die mit Sicherheit vorhandenen Erfolge auch von anderen Faktoren der Pflege abhängig sind. Es ist günstig, immer die gleiche Zusammensetzung zu wählen, dann haben die Töpfe auch gleiches Gewicht. So kann man durch eine Gewichtskontrolle ( alles nach Gefühl) bestens entscheiden, ob eine Pflanze gegossen werden muss oder nicht. Mit der Zeit wird man sogar beurteilen können, ob die Pflanze gesund ist oder kränkelt.

mögliche Zusammensetzung des Substrates:
7 Teile Compo SANA Balkon- und Kübelpflanzenerde
2 Teile Kompost
6 Teile Perlite
1 Teil Pinienrinde
1 Teil Vermiculite
Diese Mischung ist für eine kühlen und feuchten Standort gut geeignet. Ich selbst nehme (leider) meist einen geringeren Anteil von Perliten.

Perlite ? ( aus der E-Mail-Kiste:)
Hallo Hibiskusfreunde ,
ich habe ein großes Problem !!
Bei uns in der Gegend hat niemand Perlite im Verkauf !! Ich kann es nirgends kaufen . Könnt ihr mir weiterhelfen ?
Versuch es bei ebay, da habe ich es schon gelesen. Da habe ich zwar nur kleine Abpackungen gesehen, vielleicht gibt es ja auch große Säcke. Das Granulat ist ja nicht schwer.
Hallo ,
ich kaufe es immer bei einem Baustoffhändler.
... im Baumarkt (Obi, Hornbach usw.) mit Baustoffabteilung bzw. im Baustoffhandel, nennt es sich "Isoself" Hohlraumschüttung oder Dämmschüttung! Isoself besteht aus Perlite und der 100l Sack kostet ca. 12,00 EUR, damit kommst Du längere Zeit aus.
... Als ich mit dem 100l- Sack unterm Arm in den Bus eingestiegen bin, hat der Fahrer große Augen bekommen. Der wußte nicht, daß Perlite so leicht sind. Liebe Grüße

mein Substrat


Zusammensetzung des Substrates:
7 Teile Compo SANA Balkon- und Kübelpflanzenerde
2 Teile Kompost
4 Teile Perlite
2 Teil Pinienrinde
2 Teil Lehm und Ton
1/2 Teile geohumus Diese Mischung ist für einen warmen und feuchten Standort gut geeignet. Bei heißen Standorten (z.B. Gewächshaus im Sommer) trocknen die Töpfe nicht so schnell aus.
Lehm, Ton bzw. Mergel gibt es bei uns im Garten in etwa 1m Tiefe reichlich. (Unterschiede bitte bei Wikipedia nachschlagen). Ich zerbrösele den trockenen Lehm in etwa Bohnensaat große Stückchen. Bei Wasserzugabe quillt der Lehm, beim Trocknen schrumpft er und erhält so die gewünschte Struktur. Zusätzlich speichert Lehm die Wärme.
Perlite gibt es in verschiedenen Korngrößen. Meist wird man "Isoself"-Säcke aus den Bauhäusern kaufen, die Korngröße wird dann auf der Verpackung angegeben (meist 0 bis 6 mm). Wenn man Glück hat, kann man auch Isoperl®-G für den Gartenbedarf mit einer Korngröße von 2 bis 6 mm kaufen. Isoperl®-G sorgt für ein gesundes Pflanzenwachstum. Laut Herstellerangaben verbessert Isoperl®-G durch sein hohes Wasseraufnahmevermögen bei gleichzeitigem hohem Luftporengehalt die Sauerstoffversorgung und verhindert die Versalzung durch eine optimale, gleichmäßige Wassersättigung ohne Entstehung von Staunässe.
Pinienrinde Ein natürliches Produkt aus den Mittelmeerländern. Sie ist haltbarer als der preiswerte Rindenmulch und für die Pflanzen verträglicher. Es sind allerdings Gerbstoffe enthalten, die eventuell stören. Wenn man sicher gehen will, wird man die Pinienrinde lange wässern und auswaschen, bevor man sie verwendet. Oftmals gibt es auch Bedenken, dass man sich Ungeziefer einschleppt. Es gibt Pflanzenfreunde, die vor Verwendung der Pinienrinde diese in der Mikrowelle oder im Backofen sterilisieren. Ich nehme feinkörnige, gut abgelagerte und gewässerte Pinienrinde und auch sehr gerne Orchideenerde (wenn sie preiswert angeboten wird).
geohumus Seit einem Jahr verwende ich auch Geohumus. Mit dem Gießen speichert Geohumus Wasser und quillt bis zum 40-fachen Eigengewicht auf. Durch Abgabe des Wassers schrumpft es wieder. Diese Eigenschaft hält etwa 2 bis 3 Jahre an, bevor sich das organische Substrat in CO2 und Wasser zerlegt. Geohumus lockert den Boden auf. Ein großer Vorteil ist, es ist kein Gel. Wasserspeicherperlen (Polyacrylat) kann ich nicht empfehlen. Der Geohumus führt zu einer besseren Bodendurchlüftung, einer besseren Sauerstoffversorgung der Pflanze und Vermeidung von Staunässe.

Seramis


Bereits im Vorfeld: Mit Seramis-Substrat habe ich die besten Erfolge. Die meisten Hibiskenfreunde lehnen diese Technik ab. Viele sogar, ohne diese Technik je genutzt zu haben. Seramis ist ein nährstoffloses Substrat aus leicht gebranntem Ton und stellt den Pflanzen länger Feuchtigkeit zur Verfügung. Eigentlich muss man nur wenige Dinge beachten, wenn man mit Seramis erfolgreich arbeiten möchte. Kurioserweise steht das im Widerspruch zu den Angaben des Herstellers und auch zu anderen Beiträgen im Internet. Ich gehe davon aus, dass meine Methode für Hibisken gültig ist und nicht auf andere Pflanzen übertragen werden kann.
1. Hinweis: Pflanzen die in Seramis aufgezogen werden sollen müssen bereits eigene Wurzeln haben. Die Wurzeln müssen absolut frei vom Erdsubstrat sein, also gut reinigen und ausspülen. Bei kranken oder schwächelnden Pflanzen können alle nicht gesunden, wenn nötig auch sehr stark, zurückgeschnitten werden. Dann 14 Tage schön warm und hell stellen, direktes Sonnenlicht meiden und man wird bereits den ersten Erfolg sehen.
2. Hinweis: Im Handel gibt es spezielle Seramistöpfe, diese kann man durchaus verwenden, allerdings sollte man auf die passenden Untersetzer verzichten. Baldur_mix Pflanzenzucht in Seramis ist keine Hydrokultur, stehendes Wasser muss vermieden werden. Obwohl Seramis trocken eine hellrote Farbe hat und im feuchten Zustand dunkelrot ist nützt uns das wenig. Die Oberfläche der Töpfe wird schnell eine hellrote Farbe annehmen, obwohl das Substrat noch sehr feucht ist. Wie kann man also feststellen, dass gegossen werden muss? Keinesfalls Gießanzeiger benutzen, das funktioniert nicht. Trotzdem kann man den Wasserbedarf sehr gut erkennen. Sehr schnell wird man am Gewicht des Topfes den Wassergehalt feststellen. Anfangs habe ich eine Digitalwaage benutzt, aber das Anheben eines Topfes gibt sehr schnell Gewissheit. Aber es geht viel einfacher: Man sieht es den Blättern an, ob die Pflanzen Wasser brauchen. In einem Erdsubstrat habe ich nur wenige Pflanzen, denen ich den Wasserbedarf ansehen kann. Ich vermute, dass liegt an der Wasserspannungskurve. Wenn die Blätter anfangen schlapp zu hängen, sollte man gießen. In der Regel hat man dann nur noch eine Karenzzeit von ein bis zwei Tagen. Mit Wasserzufuhr wird sich die Pflanze schnell erholen. Ich gieße die Pflanzen nicht, sondern tauche sie ein. Bei sehr heißem Wetter lasse ich sogar den Topf für wenige Minuten im Wasser. Im Winter wird man einmal in der Woche tauchen müssen, im Sommer alle zwei Tage. Die tatsächlichen Tauchabstände hängen vom Topfvolumen (der Substratmenge) und stark von der Umgebungstemperatur ab. Bei richtiger Düngung werden sich die Pflanzen sehr gut entwickeln und es gibt auch keine Ausfälle.
3. Hinweis: Aber eines Tages und der kommt mit Sicherheit, wird man feststellen, dass die Pflanze nicht mehr so stark wächst und das Substrat länger feucht bleibt. Baldur_mix Was passiert? Die Bodenlüftung nimmt ab. Durch das Wässern wird unlöslicher Feinstaub und kleinere Partikel immer tiefer sinken und die Wurzeln der Pflanze füllen die Hohlräume immer stärker aus. Der Topf ist zu klein geworden. Also sofort umtopfen, das kann zu jeder Jahreszeit durchgeführt werden. So wird man schnell merken, die Töpfe werden immer größer und größer und man braucht immer mehr Seramis… Man kann im Sommer auch die Wurzeln ausspülen und problemlos kürzen, dann bleibt die Topfgröße konstant. Aber irgendwann musste ich mich entscheiden, entweder ich entsorge die Pflanze, weil für Seramis zu groß oder die Pflanze wird wieder in normales Substrat gesetzt. Pflanzen auf Seramis umzustellen ist sehr einfach, umgekehrt ist es aufwendiger. Man muss auch hier die Wurzeln völlig vom Seramis befreien und dann muss die Pflanze willens sein, mit den nackten Wurzeln sich wieder an ein neues Substrat zu gewöhnen. In den frühen Sommermonaten durchaus machbar. Die Pflanzen mit Seramis wieder in normales Substrat zu setzen, habe ich nie erfolgreich durchführen können. Auch sind bei mir alle Versuche gescheitert, Stecklinge in Seramis zu bewurzeln. Seit mehreren Jahren setze ich kränkelnde Sämlinge in Seramis und erfreue mich an den Erfolgen. Wenn mir Pflanzen in Seramis eingegangen sind, dann nur weil ich meine eigenen Hinweise nicht beachtet habe.

Lechuza Pon


Lechuza Pon ist ein neueres System. Es ist keine Hydrokultur, kann aber auch nicht mit Seramis verglichen werden. Ich habe im letzten Jahr einige Versuche durchgeführt, habe aber noch nicht die richtige Lösung für die Hibisken. Obwohl das Material viel gröber als Seramis ist, hat meine Tauchtechnik bisher nicht den erwartetet Erfolg gebracht. Von 10 Versuchstöpfen haben bisher 6 das erste halbe Jahr (allerdings Herbst/Winter) mit mäßigen Erfolg überlebt. Die Töpfe standen wie meine Seramistöpfe im Gewächshaus. Im Frühjahr werden weitere Versuche folgen. Das LECHUZA PON Substrat besteht aus Bims, Zeolith, Lava und Langzeitdünger (1 Liter LECHUZA PON enthält 3g umhüllten Langzeitdünger 15-9-9+3 mit Magnesium und Spurennährstoffen). Ein ähnliches Material ist Zeostrat. Auch Zeostrat 2/8 ist ein mineralisches Gemisch aus Lava, Bims und Zeolith. Ich kenne das Material nicht, glaube aber nicht, daß große Unterschiede in der Zusammensetzung bestehen. Diese Mischungen haben aber eine bessere Strukturstabilität als Seramis. Sehr kritisch sehe ich den Anteil von Zeolithen. Zeolithe sind kristalline Alumosilikate mit regelmäßigen Hohlräumen und Kanälen. Sie haben eine große innere Oberfläche und werden als Katalysatoren eingesetzt. Ob das für die Hibiskenwurzeln gut ist, kann ich noch nicht beurteilen. Das Material hat ein beträchtliches Sorptions- und Pufferungsvermögen. Ich weiß auch nicht, ob es für die Zeolithe Wirksamkeitsnachweise für den Gartenbau gibt. Die Lavabestandteile sind sehr offenporig, speichern das Wasser gut und enthalten Eisen und Mangan. Bimsstein ist ein helles extrem leichtes und wegen seines Porenvolumens schwimmfähiges Material. Bimsstein entsteht aus kieselsaurer, wasserreichem Magma mit einen hohe Anteile an Gasen (Wasserdampf, Chlor, Schwefelwasserstoff ...). Die Mischung Pon enthält keine organischen Bestandteile, es wird nicht verkrusten. Auch Spülungen sind problemlos möglich, Verunreinigungen, Wurzelreste können gut ausgewaschen werden. Durch den hohen Gehalt an Eisen und Mangan ist eine ausreichende Versorgung mit diesen Nährstoffen für die Pflanze sichergestellt. Die Originaltöpfe sind sehr hochwertig und teuer. Es fällt auf, daß die Einsätze sehr passgerecht gearbeitet sind. Der Übertopf hat zwar ein sehr goßes Volumen im Verhältnis zum Einsatz, aber ein Luftaustausch kann eigentlich nicht von unten nach oben, sondern nur zirkular von oben erfolgen. Ein Erfolgsrezept werden sicher 'warme, feuchte Füße' sein.

Töpfe


Töpfe


Wir können das Material und die Größe wählen. Tontöpfe sind ungünstig, da sie die Eigenschaften des Substrates negativ beeinflussen können. Dünger und Wasser können in den Ton eindringen und die Verdunstungskälte ist auch sehr schädlich. Gewicht und Preis sind weitere Argumente für Kunststofftöpfe. Bei der Topfgröße wird man auch eher zu kleinen Töpfen neigen, da ja leider immer ein Platzmangel vorhanden ist. Ein zur kleiner Topf ist in der Regel günstiger als ein zu großer Topf, da der kleine Topf schneller austrocknen wird. Das bedeutet aber im Sommer ein tägliches Gießen. Trocknet ein Topf zu schnell aus, sollte man die nächstgrößere Topfgröße wählen. Für gut bewurzelte Stecklinge nehme ich Töpfe mit 8 bis 10 cm Durchmesser. Das reicht für ein Jahr, dann folgt ein Durchmesser von 12 cm, bei starkwüchsigen Pflanzen nehme ich auch 14 cm. Das steigert sich jährlich bis ca. 20 cm Durchmesser. Sämlinge werden im ersten Jahr nach Bedarf meist dreimal umgetopft: Es beginnt mit 1,5 x 2 x 4 (BxTxH) nach vier Wochen 4x4x5 im Sommer dann 7x7x8 und dann schon ein Topf mit 8 cm Durchmesser. Ich nehme gerne Töpfe mit einer Höhe gleich oder etwas größer als der Durchmesser. Anfangs habe ich auch Töpfe genommen, die sehr hoch sind (Rosentöpfe). Hier braucht es aber eine spezielle, vorsichtige Gießweise, ich hatte kein Glück. In Kroatien habe ich einen Hibiskenfreund besucht, der seine Pflanzen fast ausschließlich in diesen Rosentöpfen mit Erfolg hält. Ich habe eine Pflanze geschenkt bekommen, diese steht nach 2 Jahren immer noch im Rosentopf. Für meine Pflanzen in Erde habe ich mehrere Techniken:
Pflanzen auf dem Fensterbrett Diese erhalten Übertöpfe. Diese Übertöpfe sollten wesentlich höher als die Kunststofftöpfe sein. Günstig sind Keramiktöpfe für Orchideen und super, wenn der Kunststofftopf im Durchmesser genau passt. Er sollte nicht über den Rand herausragen (auch wenn das nur optische Gründe hat). Er sollte aber nicht im Übertopf steckenbleiben. Zwischen den beiden Böden muss genügend Abstand sein. Hier darf keinesfalls das Wasser stehen!!! Tägliche Kontrolle ist angesagt. In den Keramiktopf liegt bei mir eine Schicht Vulkansteine, die ich immer feucht halte. Wenn alles passt, wird das verdunstende Wasser durch das Substrat geleitet, da sonst kein Weg vorhanden ist. Dann wachsen natürlich sehr schnell kräftige Wurzeln durch den Plastiktopf. Aber damit kann ich leben. Seit zwei Jahren halte ich so die Pflanzen und hatte minimalen Ausfall im Winter.
Pflanzen in Saatschalen (Gewächshaus) Kleine und mittlere Pflanzen stehen in Reih und Glied in Saatschalen. In jeder Saatschale haben 6 Pflanzen Platz. Da die Saatschalen 6cm hoch sind fülle ich eine 2 cm hohe Schicht von Vulkansteinchen in die Schalen und halte diese immer feucht. Im Sommer kann auch 1 cm Wasser in den Schalen stehen. Keinesfalls dürfen die Töpfe nasse Füße bekommen. Auch hier werden im späten Frühjahr die Wurzeln schnell durch die Töpfe wachsen. Das ist dann oft auch für mich ein Signal, die Topfgröße zu erhöhen. Diese mit Hibisken gefüllten Pflanzschalen habe ich im Sommer auch im Garten stehen. Vor Regen werden sie geschützt aufgestellt. Bei sehr warmen Wettern kann bei Regen auch für wenige Nachtstunden das Wasser in den Pflanzschalen stehen. Ich habe dann (auch bei strömenden Regen) am frühen Morgen die Pflanzen in eine trockene Schale in das Gewächshaus gestellt und noch nie eine Pflanze verloren. Zur Sicherheit könnte man auch die Saatschalen durchlöchern. Auf einigen Flächen ohne Saatschalen benutze ich auch Vlies (Malervlies mit PE-Folie). Diese Folie ist stark saugfähig und kann auch schnell ausgetauscht oder gewaschen werden.
Pflanzen in Tontöpfen (Gewächshaus) An den wärmsten Stellen meines Gewächshauses (über der Heizung und im Dachgiebel) wachsen die Pflanzen super in Keramiktöpfen, siehe Fensterbank. Ich habe hier drei Größen von Tontöpfen, alle gefüllt mit feuchten Vulkansteinchen und passenden Kunststoffeinsätzen. Auch hier kurz die Vorteile: Bekannter Weise können bei guten Wetter auch im Winter im Gewächshaus die Temperaturen schnell ansteigen. Auch die schwarzen Kunststofftöpfe können sich stark erwärmen und schnell austrocknen. Die Tontöpfe verhindern ein Überhitzen der Einsätze und fördern die feuchte Luftzirkulation durch das Substrat. Der Nebeneffekt, schnell kann der Zwischenraum zwischen den Töpfen voller Wurzeln sein. Oft so stark, dass man beim notwendigen Umtopfen die Kunststofftöpfe zerschneiden muss. Wenn ich Urlaub habe, staple ich die Übertöpfe in einer Ecke und lasse den Pflegedienst nur die Kunststofftöpfe gießen. Es darf eben aus bekannten Gründen kein Wasser in den Tontöpfen stehen. Leider ist mein Vorrat an Tontöpfen begrenzt. Ähnliche Töpfe mit einem Abflussloch bringen leider nicht den gleichen Effekt. Jetzt nehme ich auch Kunststoffbehälter (z.B. Joghurtbecher (500gr) oder Düngerbehälter. Aber es liegen noch keine Ergebnisse vor.
Pflanzen im Garten In den Sommermonaten (Mai bis Ende September) stehen viele Pflanzen im Garten natürlich im Kunststofftopf. Jetzt sind die Kunststofftöpfe leider zu leicht. Es empfehlen sich schwere Terracottakübel passender Größe mit Wasserabflusslöchern. Kübel ohne Abflusslöcher benutze ich auch, diese stehen allerdings regengeschützt. Blumenkästen mit Hibisken gefüllt, auf Blumentreppen stehend, wird man in unseren Garten auch antreffen.

Boden Kennwerte


Kennwerte und Eigenschaften der Erde


Wasserhaltevermögen: auch Wasserkapazität ist die Eigenschaft des Substrates das Wasser (entgegen der Schwerkraft) zu halten. Für jede Bodenart und Struktur gibt es messbare Wasserspannungskurven. Im wassergesättigten Zustand haben Sand und Ton etwa 40 % Wasservolumen gespeichert, Torf sogar 90 %. Das heißt, sandige und humose Böden können wesentlich mehr pflanzenverfügbares Wasser bereitstellen, während lehmige Böden in Trockenperioden das Wasser besser halten.
Nährstoffgehalt: Pflanzen nehmen die Nährstoffe aus der Luft, dem Wasser und dem Boden auf. Obwohl es sich um einfache anorganische Verbindungen wie Wasser (H2O) und Kohlendioxid (CO2) sowie Ionen wie Nitrat (NO3-), Phosphat (PO43-) und Kalium (K+) handelt, sind es trotzdem sehr komplizierte Prozesse. Da für die Pflanzen ein ausgewogenes Verhältnis der Nährstoffe wichtig ist, kommt es schnell zu Mangelerscheinungen oder Überdüngung: Siehe Düngung
Bodendurchlüftung: ist die Versorgung des Substrates mit "frischer" Luft, dem Gasaustausch zwischen Bodenluft und Atmosphäre. Es entstehen Druckunterschiede, im Boden ist mehr Kohlenstoffdioxid (CO2) durch Atmungsprozesse der Bodenorganismen als in der Luft und Sauerstoff (O2) wird in der Atmosphäre höher konzentriert sein. An der Bodenoberfläche (Bodenluft) wird ein Gasaustausch erfolgen. Je größer das Porenvolumen und der Anteil der luftführenden Grobporen im Boden, desto besser ist die Durchlüftung, immer in Abhängigkeit vom Substrat. Da durch das Gießen sich der Boden verdichtet wird die Luftdurchlässigkeit abnehmen und der CO2 -Gehalt ansteigen und der O2 -Gehalt abnehmen. Eine gute Bodendurchlüftung versorgt die Erde mit dem notwendigen Sauerstoff, fördert das Wurzelwachstum und verbessert die Lebensbedingungen für die Bodenorganismen. Haben die Töpfe große Löcher und stehen diese auf einer feuchten Unterlage (Flies oder feuchte Lavasteine) wird der Gasaustausch begünstigt. Werden Töpfe getaucht, dann entstehen je nach Substratzustand kleine sichtbare Luftblasen. Das Wasser verdrängt die eingeschlossene Luft, ein Druckausgleich wird folgen. Natürlich gibt es große Schwankungen. Ein ausgetrockneter Boden ist nicht sehr gut und ein wassergesättigter Boden wird 0% Austausch ermöglichen, weil kein Platz für die Luft bleibt. Die Hibisken brauchen eine sehr gute Bodendurchlüftung. Unter 10% Luftkapazität kommen alle Prozesse schnell zum Stillstand.
Porengröße: Der Boden lässt sich theoretisch in ein Volumen der festen Bodensubstanz und in ein Porenvolumen aufteilen.
Auf Grund der Poren (es gibt Fein-, Mittel- und Grobporen) ergibt sich eine typische Wasserleitfähigkeit in cm /d
Sand: 300 cm /d Ton : 3 cm /d Torf : 200 cm /d
Diese Werte können stark schwanken. Torf hat einen hohen Anteil an Mittelporen mit für die Pflanzen verfügbarem Haftwasser. Lehm wiederum einen hohen Anteil an Feinporen mit für die Pflanzen nicht verfügbarem Haftwasser (Reserven). Sand hat viele Grobporen für einen schnellen Durchlauf des Wassers. Alles ist sehr komplex und daher werden Pflanzen im Topf sich immer anders als in gewachsenen Boden entwickeln.
Durchwurzelbarkeit: Sand kann gut, Ton schon schlechter durchwurzelt werden. Lava noch schlechter und Steine überhaupt nicht. Aber das Hauptproblem ist für unsere Kultur die Topftiefe, das Ende der Fahnenstange ist sehr schnell erreicht.
Infiltration: Das Eindringen von Wasser in die Erde wird sehr stark von der Gravitation und der Kapillarität (Matrixpotential) beeinflusst. Weitere Einflussfaktoren sind die Temperatur im Boden, die Wassersättigung des Bodens (Vorfeuchte), der Bedeckungsgrad (Vegetation) sowie die Niederschlagsintensität. Sandige Böden haben durch große, gut verbundene Poren und großes Porenvolumen (30-45 %) hohe Infiltrationsraten. Da die Vegetationsdecke das Auftreffen von Regentropfen abdämpft, wird ein oberflächliches Verschlämmen von Poren verhindert und schafft durch ein Wurzelnetzwerk zusätzliche weitere, gut wasserleitende Grobporen. So haben Moos, Mulch und abgestorbene Blätter einen positiven Einfluss auf die Infiltrationseigenschaften eines Bodens (höchste Infiltration gibt es in Waldböden).
Sand also gut, Ton also schlecht. Nun haben wir leider keinen Hibiskenwald, sondern jede Pflanze hat einen eigenen Topf mit hohen Feuchtigkeitsschwankungen. ZITAT: ...sei nicht traurig. Du befindest Dich in guter Gesellschaft. Ich kann mich scheinbar auch zu den Hibiskus-Killern zählen. Da ich dieses Jahr SEHR sparsam war mit dem Gießen, kann ich mir nicht so recht erklären woran dieses Sterben genau liegt. Na klar, ist das Substrat einmal trocken, ist die Infiltration futsch... Ein feuchter Lappen wird schneller und mehr Wasser aufnehmen als ein trockner.
Kationenaustauschbarkeit: Durch (für mich) komplizierte und nicht überschaubare Prozesse wird der Boden verändert. Ein wichtiger und leicht messbarer Wert ist der PH-Wert des Bodens. In einem begrenzten Lebensraum (Topf) wird durch Temperatur, Dünger, Wasser und Zuschlagsstoffe die Kationenaustauschbarkeit sicher schnell negativ verändert.

wässern und düngen


Alles Leben ist auf Wasser angewiesen, nur ich brauche Portwein...
Auch Hibisken bestehen fast nur aus Wasser (ca. 90%). Jeder kennt die Zusammensetzung (H2O) der Moleküle und diese sind zwei wichtige nichtmineralische Nährstoffe der Pflanzen. Wasserstoff und Sauerstoff werden bei der Photosynthese in den Pflanzenkörper (Kohlenhydrate) eingebaut. Wasser ist ein sehr gutes Lösungsmittel. Deshalb kommt Wasser auch kaum rein vor und die im Wasser gelösten Stoffe bestimmen die Wassereigenschaften (z.B. Wasserhärte und pH-Wert). Deshalb ergibt sich primär immer die Frage, welches Wasser ist für die Pflanzen gut, Regenwasser oder Trinkwasser. Aber genau das hängt von örtlichen Bedingungen ab.
Welche Bedeutung hat Wasser für die Pflanze?
Wasser ist wichtig für die Photosynthese, dabei wird es in seine Bestandteile gespalten. Wasser festigt das Gewebe, weil es den Zellinnendruck bewirkt (Jeder kennt schlaff hängende Pflanzen). Wasser erzeugt auch durch die Verdunstungskälte für einen Temperaturausgleich. Für den Nährstoffhaushalt ist Wasser unbedingt nötig, es gibt eine Vielzahl von chemisch-physikalischen Vorgängen, ich erwähne nur kurz Diffusion und Osmose. In der Pflanze sorgen Transpirationssog und Kapillarkräfte für die Wasser- und Nährstoffaufnahme der Zellen. Das setzt natürlich verfügbares Bodenwasser voraus. Die Wasserversorgung ist ein heikles Thema, da es kaum Korrekturmöglichkeiten gibt und von Erfahrung und Gefühl abhängig ist.
Wovon hängt der Wasserbedarf ab?
Der Wasserbedarf hängt von der Pflanzenart ab. Selbst bei der Gruppe Hibisken gibt es starke Unterschiede, Pflanzen die viel Wasser benötigen und andere die mit Trockenheit besser umgehen können. Eine Rolle spielt auch die Größe der Pflanze. Junge Pflanzen mit schwachentwickelten Wurzelwerk haben einen höheren Bedarf, bei älteren Pflanzen hängt der Wasserbedarf von der Größe der Pflanze und der Gesamtblattfläche ab. Wichtige Faktoren sind die Jahreszeit, die Temperatur, die Lichtverhältnisse und Luftfeuchtigkeit letztendlich das Wetter. Auch das ist sehr komplex und sollte sich durch physikalisch-chemische Abläufe erklären lassen, meist haben Hobbygärtner aber ihre eigenen (ernst zunehmende) Regeln:
Gieße nach Mondkalender
Gieße nur in den frühen Morgenstunden
Gieße nur von unten
Gieße und befeuchte die Blätter gleichzeitig …
Das Gießverhalten ist schon sehr wichtig. Man sollte nicht in den Mittagsstunden gießen, sondern in den frühen Morgenstunden oder abends. Jede Pflanze freut sich über einen warmen Sommerregen. Man sollte auch in regelmäßigen Abständen die Pflanzen tauchen. Die Zimmerpflanzen werden bei mir jeden Monat einmal getaucht. Die Pflanzen im Gewächshaus jede Woche. So bleibt die Erde gleichmäßig feucht und wenn man in größeren Abständen die Pflanzen nur in Regenwasser taucht, werden auch angereicherte Mineralien herausgespült. So kann einer Übersättigung von Mineralien entgegen gewirkt werden. Wichtig ist nur, die Töpfe dürfen nicht im Wasser stehen und die Erde darf nicht dauerhaft zu feucht sein.
Die Tauchmethode:
Für die Tauchmethode ist wichtig, die Töpfe können vorher durchaus etwas mehr austrocknen. Enstehen beim Tauchen keine Luftbläschen, dann ist das Substrat ausreichend feucht. Die Pflanzen kommen mit meinen Feuchteschwankungen sehr gut klar. Im Winter und an kalten Tagen wird weniger bis garnicht getaucht, man merkt sehr schnell, daß die Wurzeln weniger Wasser aufnehmen. Sind die Töpfe stark ausgetrocknet, dann wird auf Dünger verzichtet.

Wasser


Bodenwasser ist das beste Wasser, und das müssen wir alle zwei Tage 'nachfüllen'. Zur Verfügung steht: Brunnenwasser, Quellwasser, Teichwasser, Trinkwasser, Regenwasser. Ostseewasser oder Zuckerwasser sollte man nicht benutzen. In Kroatien hat die Oma eines Hibisken Züchters das Wasserfass mit dem Rakija-Fass verwechselt und die Hibisken damit gegossen. Die Hibisken haben überlebt, die Oma auch. Auch wenn das sehr glaubhaft geschildert wurde, ich kann mir auch vorstellen, dass Oma eine Begründung für das (fast) leere Fass brauchte. Rakija-Schnaps ist eine Geheimwaffe gegen alles Schlechte, was dem Menschen passieren kann, vielleicht hilft es in geringer Dosis auch den Pflanzen, die chemische Formel (C2H6O) sieht ja nicht schlecht aus. Bleiben wir aber beim Brunnen- bis Regenwasser. Mit Trinkwasser (siehe Zusammensetzung) macht man nichts falsch, es ist kurz gesagt sauber (was aber leider nicht stimmt). Quellwasser oder Brunnenwasser schmeckt manchmal besser und mein Hund bevorzugt Regenwasser, möglichst aus flachen Pfützen. Welche Wassersorte die Pflanzen bevorzugen, ich weiß es nicht. Ich persönlich nehme immer das preiswerte Regenwasser, und muss in trockenen oder frostigen Jahreszeiten Leitungswasser nutzen. Eigentlich beeinflusse ich nur die Wassertemperatur, warmes Wasser (15 bis 30 Grad) sollte es schon sein. Für Pessimisten: im Trinkwasser sind bezogen auf 1 Kubikmeter etwa ½ Liter Fremdstoffe (bis zu 1500) enthalten, die sich in den Zellen absetzen ohne verarbeitet werden zu können. Auch die Mineralien sind nicht alle für die Zellen verfügbar und können abgesetzt werden. Vieleicht habe ich mit dem Trinkwasser in meinen 70 Jahren bereits 150 Kg Kalk getrunken, bin also schon richtig verkalkt… Man braucht sich auch nur die Blumentöpfe nach einem Jahr anschauen. Die Qualität des Gießwassers wird nach dem pH-Wert, der Gesamthärte und anderen enthaltenen Elementen beurteilt. Unter der Gesamthärte versteht man den Gehalt an Kalzium- und Magnesiumkarbonaten und von Gips und andere Salzen. Die günstige Gesamthärte für Gießwasser liegt bei 6 bis 10 °dH (Grad deutscher Härte). Bei uns kommt eine mittlere Härte (17 °dH) aus der Leitung. Für Pessimisten: im Trinkwasser sind bezogen auf 1 Kubikmeter etwa ½ Liter Fremdstoffe (bis zu 1500) enthalten, die sich in den Zellen absetzen ohne verarbeitet werden zu können. Auch die Mineralien sind nicht alle für die Zellen verfügbar und können abgesetzt werden. Vieleicht habe ich mit dem Trinkwasser in meinen 70 Jahren bereits 150 Kg Kalk getrunken, bin also schon richtig verkalkt… Man braucht sich auch nur die Blumentöpfe nach einem Jahr anschauen. Gießwasser aus der Leitung lasse ich meist einen Tag in der Gießkanne stehen, aber oft reicht der Vorrat nicht und es wird frisches Wasser genommen. Das zimmerwarme Wasser ist für die Wurzeln natürlich besser als das kalte Leitungswasser. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, die Pflanzen mit abgekochtem, aber abgekühltem Wasser zu gießen. Ab 60 °C entsteht der "Kesselstein", der aus Kalk besteht. Kondenswasser aus dem Wäschetrockner mit Leitungswasser gemischt, ergibt ein weniger hartes Gießwasser. Ich hoffe, unser Wasserfilter entzieht dem Wasser etwas Härte und läßt die anderen Mineralien unberührt. Beim Düngen ist die Wasserhärte zu berücksichtigen. Es gibt spezielle Dünger für hartes bzw. weiches Wasser bzw. Zusatzstoffe. Regional ist das Wasser sehr unterschiedlich. Die rechte Tabelle zeigt schon deutlich Unterschiede. Der Chloridgehalt ist in Ostseenähe (Timmendorf) wesentlich höher als in Dorf Mecklenburg.

Dünger


Alle Stoffe die Pflanzennährelemente enthalten, werden als Dünger oder Düngemittel bezeichnet. Man unterscheidet organische und anorganische (mineralische) Dünger. Die Hybriden von Hibiscus rosa-sinensis brauchen während der Wachstumsperiode viel Dünger. Sie werden gern als Düngerfresser eingestuft. Im Sommer kann man mit jedem Gießen düngen, z.B. mit 1 bis 2 gr Hakaphos pro Liter. Ich selbst versuche zunehmend Düngezyklen (im Gewächshaus) einzuhalten: Ende Februar beginne ich verstärkt zu düngen (1x in der Woche mit 1 Gramm pro Liter). Ende März bis Ende August gieße ich mit 1 Gramm pro Liter mit jedem Gießwasser. Ab September bis Ende Oktober wieder 1x in der Woche mit 1 Gramm pro Liter. November bis Februar ein bis zwei Mal im Monat mit 1 Gramm pro 2 Liter. Ich nehme auch gerne statt Düngersalz Flüssigdünger und ab September bis März sogar Flüssigdünger für Orchideen. Das richtige Düngen ist bei den Fachleuten umstritten, es gibt unterschiedliche Mengenangaben und noch größere Unterschiede bei der Zusammensetzung der Dünger. Größere Ausfälle an der Hibisken Sammlung, vor allem in den Wintermonaten kann glaubhaft mit zu viel Dünger im Herbst begründet werden. Gedüngte Pflanzen lagern mehr Wasser ein und haben dünnere Zellwände und sind daher anfälliger. Es gibt also Düngetermine, wie Sommerdüngung, Herbst und Winterdüngung. Alle Dünger haben einen konzentrierten Nährstoffgehalt und können bei falscher Anwendung Schäden verursachen. Fertige Dünger werden als feste, auch gekörnte Dünger oder als Flüssigdünger angeboten. Nicht empfehlen kann ich Depotdünger, mit Harz umhüllte Langzeitdünger oder billige Flüssigdünger. Der Langzeitdünger widerspricht meinen Düngeterminen. Organischer Dünger wird in der Regel eine gute Versorgung mit Spurennährstoffen sicherstellen, aber bei Kalium wird es schnell zu Mangelerscheinungen kommen. Zu den organischen Dünger gehört Kompost, Mist, Rindenhumus, (Gründüngung), Kräuterauszüge, Hornspäne, Knochen- und Blutmehl, Guano,.. Die meisten organischen Dünger sind in der Fachwelt sehr umstritten. Bei mineralischen Düngern sehe ich die Gruppe der sogenannten Fertig- oder Volldünger. Diese Dünger sind (so hoffe ich) wissenschaftlich auf die Pflanzen abgestimmt und wirken kurzfristig. Sie können aber leicht zu Überdüngungen führen und es kann das Bodenleben beeinträchtigt werden. Auch kann der Humusgehalt dadurch reduziert werden. Als Einzeldünger verwende ich nach Gefühl Eisendünger als flüssige Blattdüngung. Für den Zusatz Pinnienrinde nutze ich zum Wässern Kaliumdünger. Preisbewusste werden immer wasserlösliche Dünger (Salze) bevorzugen.
1. Variante: Dünger kann selbst zusammengestellt werden. (kommt für mich nicht in Frage)
2. Variante: handelsüblichen Dünger verbessern. (kommt für mich nicht bisher auch nicht in Frage)
3. Variante: Auswahl eines Fertigdüngers.
In den Sommermonaten dünge ich auch mit Euflor Blühwunder (15+10+15+2).

Flüssigdünger


Wir düngen immer in flüssiger Form. Entweder wir kaufen fertige flüssige Konzentrate oder wir lösen Volldünger-Salze auf. Einige Flüssigdünger habe ich immer gerne genommen. Dazu zählen: Seramis, Hesi, .. Eigentlich können die Flüssigdünger in zwei Kategorien eingeteilt werden: Profi-Dünger oder Hobby-Dünger oder deutlicher: Teure und billige Produkte. Ich sage auch: wirksam oder unwirksam. Es gibt sehr viele Hersteller und Produkte die ihre Flüssigdünger anpreisen und auch Käufer finden. Drei Nährstoffe sind besonders wichtig: Stickstoff, Phosphor und Kalium. Stickstoff ist für das Wachstum und die Blattentwicklung notwendig, Phosphat baut energiereiche Verbindungen für biochemische Prozesse auf und Kalium wird für den Zelldruck und die Regulierung des Wasserhaushaltes benötigt. Die Pflanzen brauchen auch Kalzium für den Aufbau der Zellwände, Magnesium für das Blattgrün und benötigen letztendlich auch Spurenelemente wie Eisen, Mangan, Kupfer, Zink, Bor und Molybdän. Bei unabhängigen Tests im Internet haben zum Beispiel 17 von 39 Flüssigdünger die Gesamtnote "mangelhaft" beziehungsweise "ungenügend" erhalten und nur sechs Dünger wurden mit "gut" bewertet. Die Nährstoffmengen sind oft nicht optimiert, auch wenn die Angaben auf den Flaschen das versprechen. Der Stickstoffgehalt kann im Gießwasser zwischen 24 und 2500 mg pro Liter schwanken, diese Grenzwerte sind schädlich, die Pflanzen können schlecht Wasser aufnehmen und die Folge sind Wurzelschäden und gelbe Blätter. Bei einigen Angeboten fehlen Spurenelemente. Aber viel schlimmer, bei den meisten Produkten fehlen teilweise Spurenelemente oder sind falsch (meist zu gering) dosiert. Auch das kann zu Pflanzenschäden führen. Was viele nicht wissen, die meisten Produkte haben einen zu hohen Chloridgehalt. Man nimmt billiges Kaliumchlorid, anstelle von Kaliumnitrat oder -sulfat. Kaliumoxid wird als Maßeinheit für den Anteil von Kalium (z. B. in Form von Kaliumsulfat, Kaliumformiat, Kaliumnitrat oder Kaliumchlorid) im Düngemittel eingesetzt. Chlorid ist Ballast, der sich im Substrat anreichert und zur Versalzung beiträgt. Ein erhöhter Natriumgehalt ist ebenso schlecht. Es fehlt auch immer der Hinweis, dass sie in Kombination mit Regenwasser oder weichem Leitungswasser nicht geeignet sind, da dann Kalzium und Magnesium fehlen und der pH-Wert sinkt. Eine Versauerung des Substrats ist die Folge. Neben Universaldüngern findet man teure Spezialdünger in den Regalen. Das Hersteller-Motto: Jede Pflanze braucht ihren eigenen Dünger und ein gutes Flaschendesign mit super Pflanzenbildern. Aber die wenigsten Pflanzen brauchen einen speziellen Dünger und lassen sich durch bunte Flaschen nicht beeindrucken. Bei meiner Seramis-Anzucht habe ich anfangs aus Sicherheitsgründen Seramis-Dünger verwendet. Der Erfolg war beeindruckend. Bald wurden auch die anderen Pflanzen in Erde mit Seramis gegossen und ich lernte auf Dünger zu achten.

Zusatzstoffe


Düngersalze


Preisbewusste Liebhaber werden wasserlösliche, organische-mineralische Volldünger verwenden. Diese werden in einer großen Vielzahl von verschiedenen Herstellern und in unterschiedlichen Größen (500 g bis 25 Kg) angeboten. Es gibt Standardsorten die von verschiedenen Herstellern leider unter verschiedenen Markennamen angeboten werden:
(13/13/21) rot gekennzeichnet oder gefärbt, Kalium in Chloridform;
(15/15/15) gelb gekennzeichnet oder gefärbt, Kalium in Chloridform;
(12/12/17 + 2) blau gefärbt, bekannt als "Blaukorn", Kalium als Sulfat, 2 % MgO als Sulfat.
Ich nehme immer fertige Produkte, dort liegen meist alle Nährstoffe in einem Düngerkorn vor, eine gleichmäßige Verteilung der Nährstoffe ist so garantiert. Es sind wasserlösliche Granulate, die eine schnelle Wirksamkeit garantieren. Ich nutze immer einen 20 Liter Gefäß für die Düngerlösung, besser wäre ein 200 Liter Fass. Dann ist die Fehlerquote geringer und das Mischungsverhältnis auch konstanter. Bei mir ist das aber eine Platzfrage.
Welche Zusammensetzung ist für Hibisken zu empfehlen ?
ein mittlerer Bedarf an Stickstoff (N):
Pflanzen nutzen Stickstoff in ihre Proteine, Enzyme und für das Cholorophyll. In den Pflanzen wird der mineralische Stickstoff in Aminosäuren eingebaut, den Bausteinen von Proteinen, Nukleinsäuren, Chlorophyll und Vitaminen. Die Pflanze benötigt Stickstoff für das Wachstum, für die Stoffwechselprozesse. Stickstoff wirkt sich sichtbar und positiv auf die Qualität der Pflanzen aus. Im Gegensatz zu anderen Nährstoffen kann Versorgungsmangel bzw. der Überschuß sichtbare Qualitätseinbußen bringen. Die Aufnahme erfolgt über die Wurzel, der Luftstickstoff kann nicht über das Blatt aufgenommen werden. Aus dem Boden nimmt die Pflanze Stickstoff vorwiegend als Nitrat (NO3-), in geringerem Maße auch als Ammonium (NH4+) auf. Nitrat (NO3-) wird von den Pflanzen leicht über die Wurzeln in hohen Mengen aufgenommen und steht sofort zur Verfügung. Die negative Ladung von Nitrat unterstützt die Aufnahme von Nährstoffe wie Magnesium, Kalzium und Kalium. Ammonium (NH4+) kann von den Pflanzen nur in geringen Mengen aufgenommen werden. Das Ammonium wird durch Bodenmikroben in Nitrat umgewandelt, die Mikroben brauchen dafür oft Wochen.
NO3- > NH4+ bei pH4, starke Versauerung, schlecht
NO3- = NH4+ bei pH ~6, gut
NO3- < NH4+ bei pH 7, schwache Versauerung, günstig für N-Aufnahme (schwach sauer)
NO3- > NH4+ bei pH > 8 ist schlecht
So enthält Hakophos Blumenprofi 1,5% Nitratstickstoff und 9,5% Ammoniumstickstoff. In anderen Düngern ist auch Carbamid (Harnstoff) enthalten. Pflanzenwurzeln können Harnstoff nicht direkt aufnehmen. Harnstoff wird durch Bodenenzyme bei Feuchtigkeit zu Ammonium. Dieser Prozess kann bis zu einer Woche dauern.
Was bedeutet Stickstoffmangel?
Zu wenig Stickstoff bedeutet wenig Wachstum. Stickstoffmangel reduziert die Photosynthese. Wir werden kleinere, schmale und blassgrüne Blätter und bei älteren Blätter Aufhellungen feststellen. Bei starkem Mangel tritt auch Blattfall auf. Die Pflanzen sind anfälliger für Trockenstress.
Was bedeutet Stickstoffüberschuss?
Bei zu viel Stickstoff "verbrennen" die Blätter und die Ränder werden dunkelbraun. Im Spätsommer wird ein Neuaustrieb gefördert, das bedeutet zuviel weiches Material und kann sogar zur Fäulnis führen. Bei zuviel Stickstoffdünger kann sich auch das Blühen verzögern. Der Überschuß kann sogar ein stärkerer Befall mit Schädlingen wie Läuse, Spinnmilben und weisse Fliegen begünstigen.
ein geringen Bedarf an Phosphat:
Hibisken benötigen nicht soviel Phosphat. Phosphat bindet andere Mineralien und Nährstoffe, speziell Eisen, bevor die Wurzeln sie aufnehmen können. Die Blätter werden gelb und die Pflanzen verhungern... Denoch wird Phosphat unbedingt benötigt, als Bauelement der Zellmembran und von Nukleinsäuren und für die Steuerung der Zellfunktionen. Phosphat ist an den Stoffwechselvorgängen der Pflanze beteiligt, erhöht die Krankheits- und Frostresistenz und verbessert das Wurzelwachstum. z.B. Hakophos Blumenprofi enthält 14% wasserlösliches Phosphat P2O5. (Das dürfte zu hoch sein !!!)
ein hoher Bedarf an Kalium:
Kalium fördert stark ein Pflanzenwachstum und den Stoffwechsel. Kalium steuert den Wasserhaushalt, durch Kalium wird der osmotische Druck in den Zellen reguliert. Es werden die Zellwände gefestigt und Kalium fördert die Photosynthese und den Transport von Zucker, Stärke und Zellulose. Gut versorgte Pflanzen haben eine hohe Resistenz gegen Krankheiten. Mein Beispiel Hakaphos Blumenprofi enthält 17% wasserlösliches Kaliumoxid (K20).
Warum enthalten viele Dünger noch Spurenelemente?

Magnesium in den Pflanzen ist im Chlorophyll gebunden und wird für die Fotosynthese benötigt. In Tonböden ist mehr Magnesium als in Sandböden enthalten. Für unsere Erde kann also etwas Magnesium nicht schaden. Hakaphos Blumenprofi enthält 2% Magnesiumoxid (MgO). In der Regel nehmen Pflanzen Magnesium passiv als Mg++ unter Abgabe von 2 H+ auf und wirkt neutralisierend (1,4-fach als CaO). Magnesiumoxid steht den Pflanzen erst nach Umwandlung im Boden zur Verfügung. Aber Vorsicht ist geboten, ein zuviel an Magnesium reduziert das Wachstum.
Bor ist für Wurzelbildung und für Zellwände notwendig. In humusreichen Boden kann Bor fehlen. Welche Mengen gebraucht werden, kann ich nicht sagen. Es gibt Informationen, daß Zweikeimblättrige Pflanzen mehr Bor als Einkeimblättrige Pflanzen benötigen. Bei Koniferen ist bekannt, daß Bor schnell schädigend sein kann. Für viele Obstsorten und Gemüsepflanzen ist der positive Einfluß von Bor nachgewiesen. Hakaphos Blumenprofi enthält 0,03% wasserlösliches Bor. Seramis Vitalnahrung für Blühpflanzen enthält 0,002% Bor.
Kupfer ist ein Enzymbestandteil und am Aufbau des Chlorophylls beteiligt. Es soll das Chlorophyll vor zu schnellem Abbau schützen. Es ist ein Katalysator in Sand-, Schlamm- und Torfböden und in alkalisch wirkenden Böden. Kupfer ist mit den Bodenteilchen fest verbunden und kann nicht ausgewaschen werden. Kupfer ist für den Stoffwechsel der Pflanzen (Kohlehydrat- und Eiweißbildung) notwendig. Humose, aufgekalkte und trockene Böden können schnell Mangelerscheinungen hervorrufen. Blumenprofi enthält 0,16% Kupfer als Chelat von EDTA Chelat von EDTA und Seramis Dünger 0,002%.
Eisen wird als Katalysator für Photosynthese gebraucht und ist an der Blattgrünbildung beteiligt. Eisen ist für für Bildung der Nukleinsäure der Kohlenhydrate und für den Stoffwechsel notwendig und ein Bestandteil der Stoffwechsel-Enzyme. Eisen wird auch für die Energieübertragung benötigt. Im Boden sind etwa 1 - 4% Eisen. Im Blumenprofi-Dünger sind 0,11% wasserlösliches Eisen als Chelat von EDTA und im Seramis-Dünger sind 0,02% Gesamteisen und 0,02% wasserlösliches Eisen zu 100% als Chelat enthalten.
Mangan ist in Enzymen, die an der Eiweiß- u. Kohlehydratherstellung mitwirken, enthalten. Weiterhin wichtig für die Synthese von Chlorophyll und für das Vitamin C. Mangan fördert das Wachstum gutartiger Bakterien, aber auch das Pflanzenwachstum. Zusammen mit anderen Spurenelementen werden durch Mangan Wachstumsstörungen bei Stickstoffüberschuss verhindert. Mangan ist für Stoffwechselvorgänge unentbehrlich. Manganmangel kann bei zweikeimblättrigen Pflanzen erkannt werden: kanariengelbe oder braune Flecken zwischen den Blattnerven, Einknicken der Blätter, Blattnerven sind grün umrandet. Siehe: 'Dörrfleckenkrankheit'. Hakaphos Blumenprofi enthält 0,16% und Seramis Vitalnahrung 0,01% wasserlösliches Mangan als Chelat von EDTA.
Molybdän ist ein Bestandteil in Enzymen, Als Mangelsymptome sind Blattdeformationen bekannt. Hakaphos Blumenprofi enthält 0,023% und Seramis Vitalnahrung 0,001% wasserlösliches Mangan als Chelat von EDTA.
Zink kommt in wachsenden Zellen vor. Zink ist an der Bildung von Blattgrün und Wuchsstoffen beteiligt und für die Stoffwechselvorgänge notwendig. Hakaphos Blumenprofi enthält 0,06% und Seramis Vitalnahrung 0,002% wasserlösliches Mangan als Chelat von EDTA und Seramis Vitalnahrung 0,002% Gesamtzink als Chelat von EDTA.
Schwefel ist für die Enzyme notwendig. Regenwasser enthält ausreichend Schwefel. Hakaphos Blumenprofi und Seramis Vitalnahrung enthalten keinen Schwefel.
Zusammenfassung: An Hand eines wasserlöslichen Blumendüngers (Hakaphos Blumenprofi) und eines Flüssigdüngers (Seramis Vitalnahrung für Blühpflanzen) habe ich die Düngerzusammensetzung erläutert. Seramis Vitalnahrung für Grünpflanzen (NPK-Dünger flüssig 1,8+1,0+2,3 mit Spurennährstoff, mit Komplexbildner EDTA, chloridarm.)ist für mich neben Seramis Vitalnahrung für Blühpflanzen der beste Dünger, auch wenn vieleicht spezifisch für Hibisken der Phosphat-Anteil zu hoch ist. Hakophos Blumenprofi ist eine "Kalorien-Bombe" und für Hibisken nur in geringen Mengen zu empfehlen. Der Hersteller empfiehlt 8g auf 2l Gießwasser. Ich selbst habe als Düngersalz Euflor Blühwunder (15+10+15+2) einige Jahre, bevor ich auf Flüssigdünger umgestellt habe. Im letzten Jahr habe ich Hesi Coco erfolgreich genutzt. Zusammensetzung : (3+4+5) und Magnesium,Kalzium, Schwefel sowie Spurenelemente (Eisen, Mangan, Zink, Kupfer, Bor, Molybdän) sowie Vitamin B1,B2,B6, Pflanzenzucker, Aminosäuren und Enzyme. Allerdings habe ich statt der empfohlenen Dosiermenge von 50ml/10Liter Wasser nur 10 ml auf 10 Liter genommen.
Was nehmen ?
Hakaphos® soft plus 14+6+24+(3) enthält viel Nitratstickstoff (7,6%), und ist gut verträglich mit weichem Gießwasser, ( Regenwasser, weiches Brunnenwasser). Der pH-Wert wird durch den hohen Nitratgehalt stabilisiert.
Hakaphos® blau 15+10+15+(2)
Hakaphos® soft spezial 16+8+22+(3) enthält 9,7 % Nitratstickstoff.
und ich erinnere : Jeder wird auf seinen Dünger und Dosierung schwören ...

Aus der EMail-Kiste: Hallo, habe heute Hakaphos Spezial bekommen. Wie viel soll ich dosieren,bitte? Soll Ich bei jedem giessen düngen? Dankeschön
ja, mit jedem Gießwasser! Nimm 10g für 10l Wasser.

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